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Aktuelle Pressemitteilung: Bilder aus der Sammlung Wolnin werden im Bürgersaal Hörde ausgestellt

Die Kulturstiftung Schlanke Mathilde in Hörde zeigt ab Sonntag, den 08.März 26, 11:30 Uhr, im Bürgersaal Hörde, Hörder Bahnhofsstr. 16, eine Auswahl von Bildern aus der Sammlung Wolnin, die ab 1945 entstanden sind.

Manfred Wolnin, der in Hörde geboren ist, sammelte als Galerist Werke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Siglinde übergab er 2005 die Sammlung dem Stadtbezirk Hörde, wo sie von der Kulturstiftung Schlanke Mathilde verwaltet wird.

Seitdem werden an verschiedenen Orten in Ausstellungen immer wieder Werke der Öffentlichkeit präsentiert, die von Monika Pfeiffer und Peter Pfeiffer kuratiert werden. 120 Arbeiten gehören zu der Stiftung, von denen nun ca. 40 Bilder gezeigt werden. Die Werke stammen aus unterschiedlichen Zeiten nach 1945 von internationalen Künstlerinnen und Künstlern wie Max Ernst, Joan Miro, Käthe Kollwitz, Emil Schumacher, Victor Vasarely, Joseph Beuys, Otto Piene und vielen anderen, auch Dortmunder Künstlern, wie z.B. Roland Altmann.

In Zusammenarbeit mit der Stiftungsratsvorsitzenden Monika Pfeiffer, Jörg Skubinn als 1. Vorsitzender der Schlanken Mathilde e. V. und Leiter der Marie-Reinders-Realschule, haben Lehrerinnen der Schule und die Kuratoriumsmitglieder Monika Driesner- Goerke und Peter Pfeiffer ein Lernkonzept entwickelt, das in Workshops für Schulgruppen und Kindertagesstätten einen handlungsorientierten Einblick in die gezeigte Kunst gibt. Das Angebot, sich daran zu beteiligen, wurde allen Schulen in Hörde im Vorfeld mitgeteilt.

Die Ausstellung ist bis zum 27.03.26 zu sehen. Öffnungszeiten: montags, dienstags und donnerstags 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr, mittwochs und freitags 10 bis 12 Uhr. Gruppenführungen bitte vorher anmelden: hp.pfeiffer@t-online.de

Foto: Jörg Skubinn (links), Monika Pfeiffer, Peter Pfeiffer

Wer wir sind und was wir wollen

Engagierte Hörder gründeten 1979 den Stammtisch „Schlanke Mathilde“ mit dem ausdrücklichen Satzungsziel, „durch die Erhaltung und Erneuerung von Kulturdenkmälern (…) sowie durch andere geeignete Maßnahmen das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bevölkerung und ihr geschichtliches und kulturelles Bewusstsein zu stärken und zu pflegen“. Seitdem haben zahlreiche Persönlichkeiten, die sich Hörde „in Sympathie verbunden fühlen“, gemeinsame Impulse für die Stärkung der Hörder Identität entwickelt: von der Wiedererrichtung ihrer Namenspatin, der Schlanken Mathilde im Hörder Zentrum, bis zur Flüsterbrücke am Phoenixsee.

Die Erfolgsgeschichte der Schlanke Mathilde e.V. beweist, wie wichtig es ist, Kräfte vor Ort zu mobilisieren. Bürgerschaftliches Engagement für das Gemeinwohl wird auch in Zukunft unentbehrlich für unsere Gesellschaft sein. Das gilt in Zeiten des Wandels ganz besonders.

Heute heißt Hörde Zukunft: Gestern noch Industriegebiet, geprägt von Kohle, Stahl und Bier, heute nach einem wahrhaft epochalen Strukturwandel Forschungswerkstatt, Zentrum neuer Technologien und Dienstleistungen – und morgen?

Aufbruch zu neuen Ufern ist hier, wo an der Stelle eines Stahlwerks ein See entstanden ist, durchaus wörtlich zu verstehen. Aus und mit dem Wandel wächst eine vitale und facettenreiche Kulturlandschaft.

Die Schlanke Mathilde wird gerade auch in Zeiten des Wandels das unverwechselbare Profil von Hörde weiterentwickeln und schärfen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie sich mit uns gemeinsam für Hörde engagieren? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Auf der Jahreshauptversammlung des Kulturvereins „Schlanke Mathilde e. V.“ in der Seniorenresidenz am Phönixsee wurde ein neuer Vorstand gewählt: Michael Depenbrock (stellv. Vorsitzender), Monika Driesner-Goerke (Schriftführerin), Peter Pfeiffer (Beisitzer im Kuratorium), Monika Pfeiffer (Stiftungsratsvorsitzende), Martin Pense (Beisitzer im Kuratorium), Andreas Meininghaus (Schatzmeister), Manfred Renno (stellv. Vorsitzender) und Jörg Skubinn (Vorsitzender) (von links nach rechts). In Abwesenheit wurde Ulrich Spangenberg zum Beisitzer im Kuratorium gewählt. Das neue Kuratorium freut sich auf die gemeinsame Arbeit zur Unterstützung der Kultur in Hörde.